Willkommen in Leistadt

15. Januar 2019
von Axel G. Guenther
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LEISTADTER LISTE hat Bewerberaufstellung für Ortsbeiratswahl vorgenommen

LEISTADTER LISTE und FWG Bad Dürkheim haben gemeinsamen Kandidaten für Ortsvorsteher in Leistadt aufgestellt.

Am 12. Januar 2019 hat jetzt die am 07. November 2018 gegründete „Leistadter Liste“ in einer Mitgliederversammlung die Kandidaten für die Ortsbeiratswahl am 26. Mai 2019 aufgestellt. Das Kommunalwahlrecht gibt vor, dass bis zur doppelten Zahl der zu besetzenden Sitze Kandidaten aufgestellt werden können. Diese Möglichkeit hat die „Leistadter Liste“ ausgeschöpft. Da dem Ortsbeirat sieben Mitglieder angehören können, umfasst die Bewerberauswahl der „Leistadter Liste“ daher 14 Kandidaten. Damit will die derzeit 20 Mitglieder starke Gruppe ihre aktive Bereitschaft dokumentieren, sich zum Wohle des Ortsteils einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und die am Ende gewählten Mitglieder des Ortsbeirats tatkräftig zu unterstützen.

Folgende Kandidaten wurden in geheimer Abstimmung jeweils einstimmig aufgestellt:

  1. Axel Günther
  2. Ludger Häming
  3. Maren Schow
  4. Christine Bauer
  5. Christa Rieder
  6. Martin Preußner
  7. Bärbel Hennings
  8. Thomas Tröger
  9. Katja Schoemann
  10. Susanne Kerbeck-Klein
  11. Heike Rieder
  12. Christian Kraus
  13. Antje Orendi
  14. Ulrike Freiermuth

Kandidaten Leistadter Liste

Sämtliche Kandidaten sind bereits seit vielen Jahren in der Ortsgemeinschaft und den Vereinen verantwortlich aktiv und verstehen sich gemeinsam als parteiunabhängiges Bürgerforum zum Wohle und für die Zukunft ihres Ortsteils. Dass dabei auf der Kandidatenliste die Zahl der Frauen größer ist als die der Männer, spiegelt die Realität der Gruppe wieder, bei der an eine Quote nicht gedacht werden muss.

In einer anschließenden gemeinsamen Mitgliederversammlung von „Leistadter Liste“ und FWG – Freie Wählergemeinschaft Bad Dürkheim wurde einstimmig der Leistadter Rechtsanwalt Axel G. Günther als gemeinsamer Kandidat für das Amt des Ortsvorstehers aufgestellt. Axel Günther leitet seit einigen Jahren in Leistadt den Protestantischen Kirchbauverein und den KERWE-Verein. Die Aktivitäten dieser beiden Vereine, in denen zahlreiche Mitglieder der „Leistadter Liste“ ebenfalls engagiert sind, haben in den letzten Jahren spürbar zur Ortsgemeinschaft beigetragen.

Mit ihren inhaltlichen Vorstellungen und Wünschen will die „Leistadter Liste“ in Kürze an die Öffentlichkeit in Leistadt gehen.
„Seit der Gründung haben die Mitglieder des Vereins bereits einige sehr konkrete Vorstellungen erarbeitet, insbesondere für eine zukunftsweisende Gestaltung beim Ausbau der Hauptstraße in Leistadt, die als Rückgrat des Dorfes für die schwachen Verkehrsteilnehmer erheblich an Sicherheit gewinnen muss und mit baulich-gestalterischen Mitteln den dörflichen Charakter und das Schutzbedürfnis der Einwohner vermitteln soll.

Auf diese Weise soll neben der Sicherheit eine angemessene Regulierung und Beruhigung des Verkehrs erreicht werden, bei der zwar die überörtliche Verbindungsfunktion der Landesstraße gewährleistet wird, aber den Einwohnerinteressen maximal gedient werden kann,“ erläutert Axel Günther zu der bisherigen intensiven Arbeit des Vereins. „Wir verstehen das Ausbaukonzept der Hauptstraße als vorgezogenen Bestandteil eines in den nächsten Jahren gründlich und unter tatkräftiger Beteiligung der Bürger aufzustellenden ‚Dorferneuerungskonzeptes‘, mit dem Leistadt nachhaltig in die Zukunft geführt werden soll“, fügt er an. „Die Zukunft des Ortes soll von der Bevölkerung in ihrer ganzen Breite mit Freude getragen werden. Da haben wir noch viele spannende Gespräche und Aktivitäten vor uns“, so der Blick in die Zukunft.

2. Januar 2019
von Olaf Kauhs
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DIE UNTIERE – „Hinter‘m Großhirn brennt noch Licht – Reloaded 2019!“

Am 2. Februar 2019 kommt die Kult-Kabarett-Truppe DIE UNTIERE zu einem einzigartigen „Unikat“ – Abend nach Bad Dürkheim-Leistadt. Politermusisches Kabarett! Politisch, literarisch und sehr musikalisch!

Beginn ist um 19:30 Uhr (Einlass um 18:30 Uhr) in der Turnhalle des TV-1921 Leistadt Waldstr. 57 in Bad Dürkheim-Leistadt.

Vorverkaufspreis: 14,00 Euro

Vorverkaufsstellen:

  • Tierarztpraxis Heike Rieder, Hauptstr. 17, Bad Dürkheim-Leistadt
  • 3i Informationstechnologie, Weinstr. Nord 51, Bad Dürkheim
  • per Mail an Ralph Schlachter hallo@webdesign-inside.de
  • direkt im Turnverein bei der Winterkneipe am 11.01.2019 (wenn noch vorhanden)

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2. Januar 2019
von Olaf Kauhs
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TV-Leistadts Winterkneipe 2019

Nun gibt es die Folgetermine für die Winterkneipe 2019 in der Turnhalle des TV-1921 Leistadt, Waldstr. 57 in Bad Dürkheim-Leistadt.

TERMINE 2019
Fr. 11.01.2019          Fr. 25.01.2019          Fr. 08.02.2019          Fr. 22.02.2019
Fr. 08.03.2019

Hinweis auf weitere Veranstaltungen des TV-1921 Leistadt:
02.02.19 Cabaret “DIE UNTIERE”
02.03.19 Kinderfasching
01.05.19 Maifest

TV-Leistadts Winterkneipe 2019

14. November 2018
von Axel G. Guenther
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„Leistadter Liste“ wurde gegründet

Am 7. November 2018 versammelte sich in Leistadt eine Bürgergruppe zur Gründung der „Leistadter Liste“, mit der sie sich unter anderem an der bevorstehenden Kommunalwahl zum Ortsbeirat und an der Wahl des künftigen Ortsvorstehers beteiligen wollen. Über das Ziel der Teilnahme an diesen örtlichen Wahlen hinausgehend versteht sich die Liste als Ausgangspunkt für ein Bürgerforum, das sich auch außerhalb von Gremienarbeit für eine positive Entwicklung der Ortsgemeinschaft durch tatkräftiges Handeln einsetzen will, Belange und Probleme aus der Bürgerschaft aufgreifen soll und an Lösungsmöglichkeiten zusammenarbeiten will. „Wer etwas verbessern will, muss auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, und das heißt: bereit sein, dafür anzupacken“, stellte zum Beispiel Christian Kraus als Gründungsmitglied bei der langen Aussprache heraus, die der eigentlichen Gründung des Trägervereins vorausging.

Der Kreis der Gründungsmitglieder bestand im Wesentlichen aus Personen, die schon in den letzten Jahren ein starkes Engagement im Ort an den Tag gelegt haben und so bereits zu einer handlungsfähigen Gemeinschaft geworden sind. Bei allen herrschte die Überzeugung vor, dass die Aufgaben des Ortsbeirates besser erledigt werden sollten, als dies in den letzten Jahren der Fall war. Belange des Ortes müssen frühzeitig einer möglichst breiten Meinungsbildung zugeführt werden, damit umsichtige und nachhaltige Vorschläge unterbreitet werden können. Besonders wichtig wird dies nicht zuletzt im Zusammenhang bei den von der Stadt geplanten Baumaßnahmen an der Hauptstraße, deren Verkehrsbelastung ein zentraler Stein des Anstoßes im Ortsteil ist. „Wer hier etwas für den Ort und die Bürger bewirken will, muss sich frühzeitig einbringen und am Ball bleiben,“ merkte die Bauingenieurin Sandrina Schwab an. „Wenn die Planungen schon einen großen Fortschritt genommen haben, kann man meist kaum noch etwas verändern oder bewirken.“ Nicht selten haben die Bürger dann das Nachsehen und Verdruss. Damit es nicht so weit kommt, wollen die Gründer sich frühzeitig in Entwicklungen einbringen, die den Ortsteil betreffen.

Die Gründungsmitglieder waren sich einig, dass mit der „Leistadter Liste“ keine ablehnende Haltung gegenüber den demokratischen Parteien in Bund und Land eingenommen werden soll; „Wir wollen nicht gegen etwas auftreten, sondern für eine bessere Gemeinschaft und zum Wohle des Ortes“, betonte Axel G. Günther, der auch die Gründungssatzung vorbereitet hatte. Die Gründer stimmten sämtlich darin überein, dass die unmittelbaren Belange vor Ort besser mit einem überparteilichen Bürgerforum aufgegriffen und Lösungen zugeführt werden können. Parteiinteressen sollen dabei keine Rolle bei der Gestaltung des Miteinanders spielen, sondern der gemeinsame Wunsch nach breit tragfähigen Lösungen. Kein Wunder also, dass einzelne der Listengründer durchaus auch ein Parteibuch für die eine oder andere Bundespartei haben, sich aber für das Wohl des Ortsteils lieber über die bürgerschaftliche Vereinigung einsetzen wollen.

Dadurch muss für Sachlösungen keine Rücksicht darauf genommen werden, wie sich eine Entscheidung vor Ort auf die überregionale Selbstdarstellung einer Bundespartei auswirkt. Andere Gründungsmitglieder hingegen wollen ausdrücklich keine Festlegung auf eine Bundespartei für sich vornehmen, weil sie zu unterschiedlichen Fragen auch unterschiedlichen Parteien zustimmen und in ihrer Meinungsbildung grundsätzlich frei bleiben wollen. In dem überschaubaren Rahmen des örtlichen Miteinanders sehen sie es daher als das Beste an, das ständige Gespräch und den ständigen Austausch miteinander zu pflegen. „Natürlich müssen wir zu einzelnen Fragen eine klare gemeinsame Haltung entwickeln und den Leuten sagen, was wir wollen und wofür wir stehen“, betonte Heike Rieder. Hierüber war man sich einig und beabsichtigt, darüber das ständige gemeinsame Gespräch weiter zu entwickeln.

Das wird mit der Gründungssatzung im Zweck daher im Grundsatz so beschrieben: „Die ‚Leistadter Liste‘ ist eine Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern des Ortsteils Leistadt in der Stadt Bad Dürkheim, die sich dem Wohle des Ortsteils im Besonderen verpflichtet fühlen, sowie einem freiheitlichen, demokratischen, solidarischen und toleranten Gemeinwesen im Allgemeinen.“ Nicht die Sorgen der politischen Parteien, sondern die Sorgen und die Zukunft des Ortsteils sollen für den gemeinschaftlichen Einsatz im Vordergrund stehen. Dass damit gleichwohl eine kritische Einstellung gegenüber dem Bild verbunden ist, wie sich bundespolitisch derzeit die Parteienlandschaft überwiegend darstellt, wollte keiner wegdiskutieren.

Einigkeit bestand schließlich darin, dass die Liste keinen Meinungszwang ausüben will. Es soll intensive Meinungsbildung betrieben werden, aber jeder soll stets in seiner Verantwortung frei bleiben. Aus diesem Grund wird von der ‚Leistadter Liste‘ auch eine Listenverbindung mit der Dürkheimer FWG angestrebt, weil beim grundlegenden Ansatz die größte Gemeinsamkeit wahrgenommen wird. In Leistadt soll danach die FWG über die ‚Leistadter Liste‘ auftreten, während einzelne Mitglieder der ‚Leistadter Liste‘ sich über die FWG in der Dürkheimer Kommunalpolitik engagieren wollen und dafür eine Stärkung der FWG-Fraktion im Stadtrat anstreben.

Bei den auf den Gründungsakt folgenden Vorstandswahlen wurde der Leistadter Rechtsanwalt Axel G. Günther zum Vorsitzenden und Dr. Ludger Häming zum stellvertretenden Vorsitzenden jeweils einstimmig gewählt. In dieser Besetzung stehen die beiden bereits seit Jahren dem örtlichen Kerwe-Verein vor, in dem sich ihre Zusammenarbeit bestens bewährt hat. Zum Schatzmeister wurde einstimmig Thomas Tröger gewählt, zur Schriftführerin ebenfalls einstimmig Frau Judith Hagen, die mit der weiter einstimmig gewählten Beisitzerin, Frau Antje Orendi, die Schriftführung gemeinsam ausüben wird.

In den nun folgenden Wochen will der Verein weitere Mitglieder im Ort gewinnen, um dann im Dezember auf möglichst breiter Basis in einer Nominierungsversammlung die Kandidaten für das Ortsvorsteheramt und den Ortsbeirat aufzustellen. Mit regelmäßigen Treffen, bei denen man sich eine lebendige und anregende Atmosphäre verspricht, soll die Sachdiskussion und die Herausformung von programmatischen Aussagen zu der Zukunft des Ortsteils vorangetrieben werden.

Der Vorstand
Vorsitzender Axel G. Günther, Stellvertreter Ludger Häming, Schatzmeister Thomas Tröger, Schriftführerin Judith Hagen, Beisitzerin Antje Orendi.

6. November 2018
von Olaf Kauhs
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TV-Leistadts Winterkneipe 2018/2019

Wie letztes Jahr öffnen wir an den nebenstehenden Terminen wieder die Kneipe in der Turnhalle in der Waldstraße. Die Januar bis März Termine folgen wenn auch die anderen Termine wie Frühjahrsempfang feststehen.

TERMINE 2018
Fr. 02.11.2018          Fr. 16.11.2018          Fr. 07.12.2018          Fr. 21.12.2018

TERMINE 2019 folgen

TV-Leistadts Winterkneipe 2018/2019

6. November 2018
von Olaf Kauhs
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Leistadter Seniorennachmittag über die Wintermonate 2018/2019

Damit uns in den Wintermonaten die Decke nicht auf den Kopf fällt, treffen wir uns 14-tägig in der Gaststube des Leistadter Turnvereins zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee/Tee und Kuchen.

BEGINN: 19.11.2018,
JEWEILS 14 UHR BIS 17 UHR

Weitere Termine:
3.12.2018          17.12.2018          7.01.2019          21.01.2019
4.02.2019          18.02.2019          4.03.2019          18.03.2019

Leistadter Seniorennachmittag über die Wintermonate 2018/2019

21. Januar 2018
von Axel G. Guenther
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„Leistadter Liste“ initiiert – Wir müssen uns in die Kommunalpolitik einmischen

Anlässlich des „Leistadter Jahresauftaktes“ am 19. Januar 2018, einer Veranstaltung des örtlichen „Protestantischen Kirchbauvereins“ für die Bürger des Ortes im Gemeindehaus, rief Axel Günther zur Gründung einer „Leistadter Liste“ auf, mit der sich die Bürger unabhängig von den „Altparteien“ in die Kommunalpolitik einmischen sollen. Zum Anlass nahm er dabei seine Entrüstung, wie der Stadtrat von Bad Dürkheim im Dezember mit dem Bürgerbegehren umgegangen war, das von über 1.500 Wahlbürgern der Stadt mit ihrer Unterschrift unterstützt worden war und das den „Weiterbetrieb des Thermalbades“ in der Stadt als Ziel verfolgte. Der Stadtrat wies das Bürgerbegehren ohne Aussprache als angeblich unzulässig ab und verschanzte sich dabei hinter einem Rechtsgutachten eines Düsseldorfer Professors, das die Stadtverwaltung zu diesem Zweck eingeholt hatte. Schon das Wort „Verschanzen“, das hier bewusst gewählt wird, macht deutlich, dass sich damit die Stadträte gegenüber ihren Bürgern in einem Kriegszustand sehen, da sie gegen die Bürger Schanzen errichten und offenbar als nötig ansehen.

Das Gutachten des Düsseldorfer Professors war nicht haltbar, wie Axel Günther als Rechtsanwalt dazu sein Urteil abgab; er schätzt es als ein Gefälligkeitsmachwerk ein, das dem von der Stadtverwaltung vorgegebenen Ziel entsprach. Und dieses Ziel ist in seinem Wesen demokratie- und bürgerfeindlich.

Wer so mit dem demokratischen Bürgerrecht umgeht, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Wähler davon laufen“, kommentierte Axel Günther die Stadtratssitzung vom 12.12.2017. „Es kann niemand glauben, dass die mehr als 1.500 Wähler, die sich in dem Bürgerbegehren engagiert haben, diese arrogante Art von Machtmissbrauch hinnehmen und sich gefallen lassen“, fügte er an. „Aber was bleibt an Möglichkeiten, wohin können die Wähler laufen, wenn sie sich von sämtlichen im Stadtrat vertretenen Parteien abwenden, weil sie von sämtlichen im Stadtrat vertretenen Parteien ihr Bürgerrecht mit Füßen getreten sehen? Wahlverweigerung ist für einen Demokraten keine Alternative, das spielt gerade den falschen Leuten in die Hände und bewirkt keine Verbesserung. Die angebliche Alternative für Deutschland, bei der in der letzten Bundestagswahl viele Enttäuschte offenbar eine Zuflucht suchten, ist schon gar keine Alternative, sondern ein Irrweg, eine Fehlentwicklung, die eine politische Unkultur zu etablieren versucht. Dann bleibt nur, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, wenn die Altparteien das Vertrauen verloren haben. Ich bin schon seit längerem immer wieder darauf angesprochen worden, an einer „Leistadter Liste“ mitzuwirken, in der engagierte und couragierte Bürger ihre demokratische Verantwortung wahrnehmen wollen“, berichtete Axel Günther weiter, „und seit dem 12.12.2017, dem Tag dieser verantwortungslosen und desaströsen Stadtratssitzung nehme ich diesen Gedanken nun sehr ernst.“

Die Bürger im voll besetzten Gemeindehaus quittierten diese Aussagen mit kräftigem Applaus, der sehr deutlicher Zuspruch war.

Günther führte weiter aus, dass eine wirksame und couragierte Bürgervertretung in naher Zukunft in Leistadt dringlich werde. Er erinnerte an eine Bürgerversammlung, die der Dürkheimer Bürgermeister mit einigen seiner Mitarbeiter am selben Ort, nämlich dem Gemeindesaal der Kirchengemeinde, im Dezember zur Verkehrssituation von Leistadt abgehalten hatte. Die Verkehrsprobleme in der Hautstraße des Ortes sind das drängendste Hauptproblem. Es wurden Zahlen vorgestellt, die an einem Tag im Jahr 2015 gemessen wurden und es wurden Überlegungen vorgestellt, wie eine „Erneuerung der Straße“ aussehen könne, da vom Land absehbar Geld für einen neuen Asphaltbelag zur Verfügung gestellt werde. Dabei wurden Überlegungen für „Bürgersteige“ angestellt, deren Kosten auf die Anlieger umgelegt werden sollen.

Allerdings könne man an der Verkehrsbelastung des Ortes nichts ändern und die „Bürgersteige“ müssten auf Straßenniveau angelegt werden, damit die LKW darüberfahren können, weil sie sonst nicht aneinander vorbeikommen, wenn sie sich auf der Hauptstraße begegnen. Das wurde verbreitet als Farce und Hohn empfunden. Über allem schwebte, dass die Stadtverwaltung keine Möglichkeiten sehe, die Verkehrsbelastung zu ändern, weil dies Sache des Landes sei und das Land will nach den Aussagen der Stadtverwaltung, dass der LKW-Verkehr durch Leistadt fließt. In dieser Haltung sah Axel Günther das eigentliche Versagen der Stadtverwaltung und der Bürgervertreter im Stadtrat. „Wer deutlich macht, dass er sich nicht einmal mit möglichen Strategien befasst, die Verkehrssituation zu ändern und die Bürger für solche Strategien umwirbt, der macht deutlich, dass ihm die Belange dieser Bürger eben nicht am Herzen liegen, sondern gründlich egal sind“, kritisierte Axel Günther die Haltung des Bürgermeisters und seiner Mitarbeiter. „Es wurde vielmehr deutlich, dass man sich dort noch nicht einmal mit den Fakten befasst, was in naher Zukunft auf uns zukommt“, lautete die Beschwerde.

Das erläuterte er so: Im nächsten Jahr wird der erste Abschnitt der „B271 neu“ fertiggestellt und in Betrieb genommen. Das ist die westliche Umfahrung von Kirchheim, die auf die Verbindung von Kirchheim und Weisenheim am Berg trifft. Man kann sich die Baustelle dort ansehen und feststellen, dass die Ausschleifspur nach Westen, also Richtung Weisenheim am Berg führt, wo der Verkehr über die Umgehungsstraße nach Leistadt weitergeführt wird. Künftig wird also die einfachste Verbindung zwischen Dürkheim und dem Autobahnanschluss Grünstadt in beiden Richtungen der Weg über Leistadt sein, denn das wird dann der einzige Ort sein, der auf der Strecke liegt. Die Orte Herxheim, Kallstadt und Ungstein, die an der Bundesstraße liegen, werden so durch die Landesstraße entlastet, „und natürlich wollen wir unseren Nachbarn nichts Schlechtes“, merkte Günther an, „aber wir wollen auch für uns nichts Schlechtes.“ Das aber wird passieren, wenn der erste Bauabschnitt der „B271neu“ in Betrieb geht und hierauf hat die Stadtverwaltung ganz offensichtlich überhaupt keinen Zukunftsblick. Eine Erneuerung des Straßenbelags in Leistadt macht es dem künftig stark anwachsenden Verkehr nur etwas angenehmer, die Strecke durch Leistadt zu fahren. Die Bürger und der Ort bleiben da auf der Strecke und wer etwas anderes behauptet, macht den Bürgern was vor.

Nach der von der Stadtverwaltung im Dezember durchgeführten Bürgerversammlung sind viele Bürger an ihn herangetreten und haben die Gründung einer Bürgerinitiative angeregt, um sich besser gegen die Entwicklungen zu wehren, die da absehbar sind. „Denn viele Leistadter haben die Wahrnehmung, dass die Stadtverwaltung von unten aus dem Tal auf das Bergdorf herabsieht“, stellte Günther beim Jahresauftakt die Stimmungslage unter Beifall dar. Die Initiative für die „Leistadter Liste“ kann daher auch zugleich diese Bürgerinitiative sein.

Das Jahr 2018 ist nun für die Diskussion und Formierung der Bürgerliste da, denn die nächsten Kommunalwahlen finden im Sommer 2019 statt. Bis Ende des Jahres 2018 sollte dann absehbar sein, wer sich auf der Liste als Kandidat aufstellt und mit welchen Themen die Liste antritt. Bis dahin soll auch geklärt sein, ob über Leistadt hinausgehend eine Liste für Bürgerrecht und demokratische Kultur zur Teilnahme an der Stadtratswahl aufgestellt und hierfür dann auch Bürger aus den anderen Ortsteilen und dem Stadtgebiet gewonnen werden sollen. Denn die Erfahrungen, die jetzt zur Initiierung der „Leistadter Liste“ den Ausschlag gaben, legen dies nahe, weil die Altparteien an Demokratie und Bürgerrecht versagt haben und kein Vertrauen besteht, dass sich das bei den Vertretern in diesen Parteien nachhaltig ändert. „Diese Parteien und ihre Vertreter sind durch das Geschehen unwählbar geworden und erscheinen auch nicht imstande, einen Bewusstseinsprozess für eine zeitgemäße politische Kultur in Gang setzen zu können. Es wird wahrscheinlich nur gelingen, die Parteien aus der Bürgerschaft heraus mit organisierter Kritik zu solchen Diskussionen zu drängen. Wenn die Parteien merken, dass ihnen die Wähler davonlaufen können, weil sie wissen, wohin, dann wird sich vielleicht auch noch einmal was in deren Köpfen bewegen“, schätzt Axel Günther die Lage ein.

Der Zuspruch in der Versammlung beim „Leistadter Jahresauftakt“ war groß und über alle Altersgruppen gleichmäßig verteilt. Zahlreiche Bürger meldeten sich spontan und sicherten ihre Mitwirkung zu.

Wer sich an dieser Entwicklung beteiligen will, kann sich vorerst bei Axel Günther oder über die Mail-Funktion dieser Web-Site melden, damit er in die Einladungsliste für Diskussionstreffen eingeladen werden kann.